• Eingeschränktes Hörvermögen ist ein häufiges Problem bei älteren Menschen. Viele benutzen trotz Einschränkungen dennoch kein Hörgerät.

    BildDieser Herausforderung stellt sich Incus, ein Hongkonger Unternehmen für die Audiosignalverarbeitung. Nach Aussage von Produktmanager Sigurd Anders Berg hat man zunächst mit über 500 älteren Menschen über die Zurückhaltung beim Einsatz von Hörgeräten gesprochen.

    Schnell kristallisierten sich drei Gründe heraus: An der Spitze standen die hohen Kosten, die etwa in den USA bei rund 1.300 – 2.600 USD pro Ohr liegen. An zweiter Stelle folgt das Auftreten von Hintergrundgeräuschen. Bisherige Hörgeräte verstärken die Außengeräusche beim Träger. In einem belebten Umfeld wie einem Restaurant oder Bus bedeutet dies, dass Hörgeräteträger mit Geräuschen bombardiert werden. Sie sind nicht in der Lage, etwa bestimmte Stimmen herauszufiltern, so Berg.

    Der dritte Bereich betrifft den Widerstand gegen das Tragen von Hörgeräten, weil dies als Makel wahrgenommen wird. Zur Lösung dieser Probleme setzt Incus auf einen sehr innovativen Ansatz.

    Die innovative Lösung
    Das Unternehmen konzentriert sich in einem ersten Schritt auf Geräte für Menschen mit einem moderaten Hörverlust, der bei Älteren häufig auftritt. Beim Markteintritt ist ein Preis von rund 599 USD pro Person vorgesehen, der deutlich unter dem bisherigen Level liegt.

    Um den empfundenen Makel zu beheben, ist das Gerät zwar sichtbar, gleicht aber nicht einem klinischen Hörgerät. Man kann das Gerät wie einen Anhänger an einer Kette tragen oder in der Variante eines normalen Kopfhörers.

    Nach Aussage von Berg liegt die wichtigste technologische Innovation des Incus Systems in der Möglichkeit, Hintergrundgeräusche auszufiltern, bestimmte Stimmen zu verstärken und das Gerät auf das Hörprofil des Nutzers zuzuschneiden. Es kopiert damit die menschliche Fähigkeit, Geräusche, an denen man interessiert ist, zu unterscheiden und Hintergrundgeräusche auszublenden.

    Der Algorithmus des Systems kann menschliche Stimmen von Hintergrundgeräuschen wie Maschinen oder Geschirrklappern unterscheiden. Dies zieht die Stimmen derjenigen, denen der Nutzer zuhören will, nach vorn. Geräusche treten zurück. Das System unterscheidet zudem verschiedene menschliche Stimmen. „Wenn der Träger in einer Unterhaltung mit drei Personen ist, identifiziert das System deren Stimmen und fokussiert sich auf jede einzelne,“ erläutert Berg. Das Headset erkennt, auf welche Person der Träger blickt und hebt deren Stimme hervor. Nutzer können zwischen einem Umweltmodus mit allen Geräuschen und dem Fokus auf einzelne Stimmen wählen.

    Maßgeschneidertes Profil
    Einzigartig ist auch die Fähigkeit des Geräts, sich auf das Hörprofil des Nutzers einzustellen. „Nach Erhalt des Geräts führen die Besitzer einen kurzen Hörtest durch,“ so Berg. Dieser Test ermittelt die niedrigste Lautstärke, bei der der Nutzer auf jeder Frequenz noch etwas hören kann. Die Ergebnisse werden als Grafik auf dem Smartphone angezeigt und per Bluetooth auf das Gerät übertragen. So lässt sich die Lautstärke individuell anpassen. Dabei werden Frequenzen, auf die der Nutzer empfindlich reagiert, reduziert und andere, die er kaum wahrnimmt, verstärkt. Hörtest und App stehen für iOS und Android zur Verfügung und sind in das Gerät integriert.

    Ergänzend zur Aufnahme von Geräuschen aus dem Umfeld, ermöglicht das Gerät ein Audiostreaming direkt vom Smartphone, etwa bei Telefonaten oder YouTube Aufnahmen.
    Dem Einwand, dass viele Ältere nicht an Smartphone Apps gewöhnt sind, hält Berg entgegen, dass in solchen Fällen Familienmitglieder oder Hilfsorganisationen für Ältere Unterstützung leisten können. Ein Distributionspartner von Incus auf dem chinesischen Festland arbeitet mit solchen Organisationen. Deren Mitarbeiter helfen beim Einrichten des Profils. Auf diese Weise können nicht nur mehr Kunden erreicht, sondern auch Tests durchgeführt und Feedback gesammelt werden.

    Markteinführung auf der Elektronikmesse
    Incus wurde 2016 von Professor Richard So, Associate Dean of Engineering der Hong Kong University of Science and Technology, und seinem Doktoranten Calvin Zhang, jetzt der CEO, gegründet. Incus ist ein Incubatee des Hong Kong Science Park.

    Die intelligente Audio-Separationstechnologie eignet sich nicht nur für Hörgeräte. Andere mögliche Anwendungen sind Sprachgeräuschunterdrückung, Spracherkennung, Kommunikationsequipment, Smart Homes und smarte Fahrzeugsysteme.

    Incus erhält für seine Technologie viel Beifall und Interesse. So gehörte das Unternehmen im letzten Jahr zu den 10 Gewinnern beim Hongkonger Start-up Express Programm. Sein erstes Produkt wird Incus auf der HKTDC Hong Kong Electronics Fair (Spring Edition) vom 25. bis 28. Juli 2020 in den Markt einführen. In einem zweiten Schritt steht der Launch auf dem chinesischen Festland an. Da das Interesse bereits jetzt groß ist, sieht man Verkäufe von 100.000 Geräten in den nächsten zwei bis drei Jahren als durchaus realistisch an.

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    Hong Kong Trade Development Council
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    Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

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    Smartphone und Hörgerät verbinden sich

    auf Presseverteiler publiziert am 6. März 2020 in der Rubrik Presse - News
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