• Dem Deutschen Tierschutzbüro ist letzte Woche Bildmaterial aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Lindlar bei Gummersbach, Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen zugespielt worden.

    BildIn dem Betrieb werden verschiedene Tiere wie Enten, Hühner, Ziegen, Kaninchen, Kühe und Bullen zur Fleisch-, Milch- und Eierproduktion gehalten. „Es handelt sich um einen kleinen Betrieb, den Bauern um die Ecke“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.

    Doch die vermeintliche Idylle trügt, denn in einer Halle, wo ca. Rinder gehalten werden, müssen die Tiere kniehoch in den eigenen Exkrementen stehen. „Die Bildaufnahmen zeigen Rinder, die buchstäblich in ihrer eigenen Scheiße stehen müssen“ kritisiert Peifer und ergänzt „solche unhygienische Zustände habe ich länger schon nicht mehr gesehen“. Da dies gegen die Tierschutznutztierverordnung verstößt, hat die Tierrechtsorganisation das zuständige Veterinäramt in Gummersbach informiert. Dort hat man offenbar schnell gehandelt, in einer E-Mail an das Deutsche Tierschutzbüro heißt es, man hätte unmittelbar nach dem Hinweis Maßnahmen eingeleitet, um den Missstand zu beenden. Mehr dürfe man aufgrund des Datenschutzes nicht sagen.

    Das Deutsche Tierschutzbüro beobachtet eine Zunahme solcher Tierschutzverstöße. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen großen oder kleinen Betrieb handelt. „Die Meldungen bei uns häufen sich, das Tier wird offenbar nur noch als Ware gesehen und ausgebeutet“, so Peifer. Wichtig ist Peifer und seinem Team zu sagen, dass kleine bäuerliche Betriebe keine Garantie dafür sind, dass Tiere artgerecht gehalten werden. Gerade bei kleinen Betrieben, die familiengeführt sind, kommt es öfters zu Überforderungen, wie vermutlich auch bei dem aktuellen Tierschutzfall in Lindlar.

    Das Hauptproblem ist, dass die Menschen eine verblümte Vorstellung davon haben, wie sogenannte Nutztiere gehalten werden, so geben Kühe nur Milch, wenn die besamt werden, das erfolgt künstlich. Nach der Geburt werden die Kälber von den Müttern getrennt und mit Milchtauscher großgezogen, damit sie nicht die Milch „wegtrinken“, diese ist für den Menschen bestimmt. „Auch geht kein Tier, auch kein Bio-Tier freiwillig in einen Schlachthof, Tiere wollen leben“, so Peifer, der abschließend auf das vegane Einsteigerprogramm Twenty4VEGAN.de verweist.

    Weitere Informationen: https://www.tierschutzbuero.de/rinder-kniehoch-in-scheisse/
    Bildmaterial (Foto + Video) senden wir auf Anfrage zu.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Deutsches Tierschutzbüro e.V.
    Herr Jan Peifer
    Streustraße 68
    13086 Berlin
    Deutschland

    fon ..: 030-270049611
    fax ..: 030-270049610
    web ..: http://www.tierschutzbuero.de
    email : info@tierschutzbuero.de

    Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

    Pressekontakt:

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    Rinder müssen kniehoch in Scheiße stehen – Deutsches Tierschutzbüro erstattet Anzeige

    auf Presseverteiler publiziert am 21. Februar 2022 in der Rubrik Presse - News
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