• 2010 startete das Unternehmen Bioserie mit Telefonhüllen, hergestellt aus Bioplastik. Inzwischen hat sich die Marke mit diesem Material auch im Markt für Babyspielzeuge etabliert.

    BildEiner der Gründer, Kaya Kaplancali, entdeckte das Potential des Materials als er im Supply Chain Management eines größeren Herstellers von Computer Accessoires arbeitete. Zusammen mit den Freunden Stephanie Triau, Bora Samman und Sandeep Chauhan, die sich alle während ihrer Arbeit in Hongkong kennengerlernt hatten, gründete er Bioserie. Schon von Anfang an erwog man, in den Markt für Babyspielzeuge zu expandieren.

    „Ich habe selbst Kinder und machte die Erfahrung, dass es nicht viele umweltfreundliche Spielwaren auf dem Markt gab“, so Stephanie Triau, die vorher im Bereich Luxuswaren und Mediamanagement arbeitete. „Die meisten waren aus Holz, Gummi und Öko-Textilien und einige auch nicht sehr ansprechend in Bezug auf Farbe und Zweckmäßigkeit. Wenn Kinder Alternativen geboten bekommen, wählen sie sehr oft die knallbunten Plastikspielzeuge, da diese das Auge mehr ansprechen. In vollen Regalen fallen diese zudem am meisten auf und einige Eltern bevorzugen sie, weil sie leicht zu reinigen sind“, erläutert sie. Die Beißringe, Rasseln, ineinandergreifenden Scheiben und zwei-in-eins-Stapler sowie die Würfel von Bioserie sind aus einer speziellen Mischung von modifiziertem PLA (Polylactide) konstruiert, die frei von petrochemischen Additiven ist. Im Gegensatz zu ölbasierten Plastikspielzeugen enthalten diese keine potentiell schädlichen Substanzen wie BPA, PVC, Phthalate, Venylbenzol und Schwermetalle sowie weitere, die bisher nicht völlig verboten sind.

    „Wir waren immer engagiert, das Beste aus der grünen Wissenschaft einzusetzen und Produkte anzubieten, die frei von schädlichen Chemikalien sind. Die Aufmerksamkeit, die wir von internationalen Experten aus den Bereichen Biotechnologie und Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit unseren Smartphone Cases erhielten, ermutigte uns, den nächsten Schritt zu tun, der bereits bei der Gründung der Firma in unseren Köpfen war“, erklärt Triau.

    Das Bewusstsein erhöhen
    Die Erfahrungen der Gründer in der Metropole gaben den Ausschlag für Hongkong als Hauptsitz des Unternehmens. „Die Stadt ist unschlagbar in Bezug auf Zweckmäßigkeit, Flexibilität und Technologie-Effizienz“ so Triau. Zu den größten Herausforderungen beim Aufbau des Geschäfts habe das Sourcing des Materials gehört. „Bioplastik ist ein aufstrebender Zweig und oft ist es mit normalem Plastik gemischt, um Vorschriften zu erfüllen und bestimmte technische Qualitäten zu erreichen.“ Obwohl Bioserie nur vollkommen bio-basierte Produkte herstellt, die einen höheren Wert für die Konsumenten darstellen, ist aus Triaus Sicht das Marketing nicht einfach. „Die Menschen werden mehr sensibilisiert, was Petrochemikalien und ihre Auswirkungen anbelangt und die Vorschriften ändern sich dementsprechend. Aber es kann schwierig sein, das Verständnis des Konsumenten für das, was er auf dem Regal sieht, zu wecken. Viele Unternehmen werben damit, dass ihre Produkte frei von BPA sind, aber das ist ohnehin verboten, zumindest in einigen Ländern und für einige Produkte.“

    Bioserie hat inzwischen einige Zertifizierungen Dritter erhalten, darunter die des US Department of Agriculture Biopreferred Programm und die neue MADE SAFE Zertifizierung, ebenfalls in den USA. „Wir nehmen auch an Fachmessen im Spielwaren- und Babybereich teil und planen, im nächsten Jahr stärker online zu werben.“

    Global attraktiv
    Aufgrund des positiven Feedbacks auf die Anfangsprodukte plant Bioserie eine Essgeschirr-Linie für Ende 2018. Derzeit entfallen vom Umsatz der Firma 39 Prozent auf Europa, 35 Prozent auf die USA und 26 Prozent auf die Asien-Pazifik-Region. In dieser Region sind die Produkte in Hongkong, Taiwan, Süd-Korea und Australien erhältlich. „Das Geschäft läuft gut in den Niederlanden und Skandinavien, da die Menschen dort sehr umweltbewusst sind. In den Niederlanden gibt es zudem eine hohe Bereitschaft für Innovationen sowie viele kleine Geschäfte, die spezielles anbieten wollen“, so Triau. In Hongkong sieht sie ebenfalls ein wachsendes Interesse. Hier arbeitet die Firma seit zwei Jahren mit dem lokalen Händler Care in Love zusammen. „Deren Kundenstamm wächst und es gibt definitiv einen Markt für Bioplastik-Spielzeug. Es braucht nur etwas Zeit“, ist sie überzeugt. Zudem werden die Bioserie-Produkte in Kürze auch in den Mothercare-Geschäften in Hongkong erhältlich sein. Auch online-Bestellungen sind möglich. Nach Aussage von Triau fokussiert sich das Unternehmen nun darauf, die internationale Präsenz zu stärken und den Konsumenten die sensorische Attraktivität der Produkte nahezubringen.

    „Wir würden auch ein Co-Branding mit einer größeren Marke prüfen, da wir die Technologie, aber nicht die Ressourcen für ein schnelles Wachstum haben. Spielzeuge sind ein anspruchsvoller und wettbewerbsintensiver Sektor – einen Platz auf den Regalen erhält man nicht so leicht.“

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    Toy Story – Bioserie aus Hongkong expandiert mit Babyspielzeug aus Bioplastik

    auf Presseverteiler publiziert am 3. Januar 2018 in der Rubrik Presse - News
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