• Neuer Veranstaltungsabend mit Schlafcoach Nils
    Traummann und dem Bremer Astronomieexperten
    Horst Schröter am 26. August 2026

    BildWas geschieht mit dem Menschen, wenn der Himmel dunkel wird? Am 26. August

    2026 verbindet der Veranstaltungsabend „Sterne und Schlafen“ im Olbers-Planeta-
    rium Bremen die Faszination des Nachthimmels mit Erkenntnissen über Schlaf,

    Licht und den biologischen Rhythmus. Im Mittelpunkt steht Nils Traummann, er-
    gänzt durch die astronomische Perspektive des langjährigen Himmelsbeobachters Horst Schröter.

    Die moderne Nacht ist häufig heller, lauter und aktiver als der Tag früherer Generationen.

    Künstliches Licht, Bildschirme, späte Kommunikation und permanente Erreichbarkeit ver-
    längern den Wachzustand, während Dunkelheit zunehmend aus dem Alltag verschwindet.

    Genau an dieser Schnittstelle setzt der neue Veranstaltungsabend „Sterne und Schla-
    fen“ im Olbers-Planetarium Bremen an.

    Schlafcoach, Lifestyle-Speaker und Content Creator Nils Traummann macht die Nacht
    zum Ausgangspunkt einer umfassenderen Betrachtung: Wie beeinflusst Licht die innere
    Uhr? Weshalb benötigt der Mensch einen erkennbaren Übergang zwischen Aktivität und

    Erholung? Und warum ist Dunkelheit nicht lediglich die Abwesenheit von Helligkeit, son-
    dern ein biologisch relevantes Signal?

    „Wir haben gelernt, die Nacht technisch zu überwinden. Wir können jederzeit arbeiten,
    kommunizieren, konsumieren und Räume taghell ausleuchten. Biologisch bleibt der
    Mensch dennoch auf den Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit angewiesen“, sagt
    Traummann. „Der Körper versteht keine gesellschaftliche Dauerverfügbarkeit. Er versteht
    Zeitgeber.“

    Die Nacht als biologischer Raum
    Der menschliche Schlaf-Wach-Rhythmus wird wesentlich durch Licht beeinflusst. Helles
    Licht am Tag unterstützt Wachheit und zeitliche Orientierung. Am Abend erleichtert eine

    deutlich geringere Lichtbelastung den Übergang in die biologische Nacht. Während des
    Schlafens sollte die Umgebung möglichst dunkel sein.
    Traummann überträgt diese Zusammenhänge in den Alltag. Dabei geht es nicht allein um

    das sogenannte blaue Licht eines Smartphones. Entscheidend ist die gesamte Reizarchi-
    tektur des Abends: Raumbeleuchtung, Bildschirmhelligkeit, Inhalte, Gespräche, Arbeits-
    druck und die Frage, ob der Tag überhaupt einen erkennbaren Abschluss erhält.

    „Viele Menschen versuchen, Schlaf erst in dem Moment zu organisieren, in dem sie be-
    reits im Bett liegen. Dann ist es meistens zu spät“, erklärt Traummann. „Schlaf beginnt

    nicht mit dem Schließen der Augen. Er beginnt mit der Art, wie wir den Abend gestalten.“
    Der besondere Rahmen des Planetariums soll diese Zusammenhänge nicht nur sprachlich
    vermitteln, sondern räumlich erfahrbar machen. Unter der Kuppel entsteht ein Umfeld, in
    dem Dunkelheit, Sterne, Wahrnehmung und Zeit auf eine Weise zusammenkommen, die
    im beleuchteten Alltag kaum noch erlebbar ist.
    „Das Planetarium macht sichtbar, was uns draußen zunehmend verloren geht: Die Nacht
    ist kein leerer Zwischenraum. Sie besitzt eine eigene Atmosphäre, eine eigene Ordnung
    und eine eigene biologische Funktion“, sagt Traummann.
    Horst Schröter bringt den Blick in den Himmel ein

    Die astronomische Perspektive des Abends übernimmt Horst Schröter. Der Bremer be-
    schäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit Astronomie, ist seit rund 50 Jahren Mitglied

    der Olbers-Gesellschaft und arbeitet als Honorarkraft im Olbers-Planetarium. Gemeinsam
    mit seiner Frau Mechthild beobachtet und dokumentiert er Polarlichter, Sonnenfinsternisse
    und weitere Himmelsphänomene.
    Schröters Erfahrungen verdeutlichen, wie stark die Wahrnehmung des Nachthimmels von
    Dunkelheit und Geduld abhängt. Das menschliche Auge benötigt Zeit, um sich an geringe
    Helligkeit anzupassen. Straßenbeleuchtung, Scheinwerfer oder helle Displays können
    diese Anpassung innerhalb weniger Augenblicke unterbrechen. Auch bei der Beobachtung

    von Polarlichtern sind deshalb ein dunkler Standort, die richtige Blickrichtung und ausrei-
    chend Zeit entscheidend.

    Damit entsteht eine unmittelbare Verbindung zum Schlaf: Sowohl astronomische Be-
    obachtung als auch nächtliche Regeneration benötigen eine Umgebung, in der Licht nicht

    permanent gegen die Dunkelheit arbeitet.
    „Horst Schröter bringt den Blick nach oben ein, ich ergänze den Blick nach innen“, sagt

    Traummann. „Der Sternenhimmel zeigt, wie sehr die Nacht von Ruhe, Geduld und Wahr-
    nehmung lebt. Beim Schlaf gelten ähnliche Prinzipien: Wer jede Phase kontrollieren und

    beschleunigen will, erzeugt häufig genau die Aktivierung, die Erholung verhindert.“

    Aus einem Podcastgespräch entsteht ein neuer Veran-
    staltungsabend

    Die Idee zu „Sterne und Schlafen“ entwickelte sich aus einer Begegnung im Umfeld des

    Podcasts „Komplett irre“ von Nils Traummann. Nach einem Gespräch über Polarlichtbe-
    obachtung, Nachthimmel und die praktische Suche nach dunklen Orten entstand der An-
    satz, Astronomie und Schlaf in einem gemeinsamen Format zusammenzuführen.

    Der Veranstaltungsabend ist bewusst nicht als klassischer Fachvortrag angelegt. Vorgese-
    hen ist eine Verbindung aus verständlich aufbereitetem Schlafwissen, persönlichen Erfah-
    rungen aus der astronomischen Beobachtung und visuellen Elementen unter der Planeta-
    riumskuppel. Im Zentrum steht die Frage, was die natürliche Nacht dem Menschen über

    Rhythmus, Erholung und den Umgang mit künstlichem Licht vermitteln kann.
    Traummann behandelt dabei unter anderem:
    o die Bedeutung von Licht und Dunkelheit für die innere Uhr,

    o den Unterschied zwischen Müdigkeit, Erschöpfung und tatsächlicher Schlafbereit-
    schaft,

    o die Wirkung später Bildschirm- und Mediennutzung,

    o die Rolle gleichbleibender Abendroutinen,

    o den Umgang mit Grübeln und mentaler Daueraktivierung,
    o die Gestaltung eines schlaffördernden Übergangs zwischen Tag und Nacht,

    o sowie die Frage, weshalb Schlaf nicht erzwungen, aber systematisch vorbereitet
    werden kann.

    „Es geht an diesem Abend nicht um die nächste Sammlung allgemeiner Schlaftipps“, be-
    tont Traummann. „Es geht darum, die Nacht wieder als zusammenhängendes System zu

    verstehen. Licht, Umgebung, Verhalten und innere Aktivierung wirken nicht unabhängig
    voneinander. Sie bilden gemeinsam die Bedingungen, unter denen Schlaf entstehen
    kann.“
    Ein besonderer Rahmen im Olbers-Planetarium

    Das Olbers-Planetarium befindet sich auf der Weserinsel in Bremen und wurde 1952 er-
    öffnet. Jährlich besuchen rund 30.000 Menschen das Planetarium. Der Kuppelraum ver-
    fügt über 35 Plätze, einen Durchmesser von sechs Metern und eine digitale Fulldome-An-
    lage mit 4K-Beamerprojektion. Damit gehört das Haus trotz seiner kompakten Größe

    zu den besonders intensiv genutzten Kleinplanetarien in Deutschland.

    Die begrenzte Zahl an Plätzen schafft für „Sterne und Schlafen“ einen konzentrierten Rah-
    men. Anders als in einer großen Veranstaltungshalle sollen Inhalte, Projektion und Atmo-
    sphäre unmittelbar ineinandergreifen.

    „Der Ort ist Teil des Themas“, sagt Traummann. „Über Schlaf zu sprechen, während über

    den Köpfen der Nachthimmel sichtbar wird, verändert die Wahrnehmung. Die Inhalte blei-
    ben nicht abstrakt. Sie erhalten einen räumlichen und emotionalen Bezug.“

    Schlafwissen zwischen Wissenschaft und Alltag
    Traummanns Ansatz behandelt Schlaf als System aus Räumen, Reizen, Routinen und
    klaren Grenzen. Diese Perspektive bildet auch die Grundlage seines Buches „Schlaf ist

    kein Zufall“, in dem er alltagstaugliche Strukturen für eine stabilere Schlafumgebung be-
    schreibt.

    Der Veranstaltungsabend führt diesen Gedanken weiter. Statt den Schlaf ausschließlich

    als individuelles Problem zu betrachten, wird er in einen größeren Zusammenhang ge-
    stellt: natürliche Hell-Dunkel-Zyklen, moderne Lichtumgebungen, gesellschaftliche Zeit-
    strukturen und die zunehmende Schwierigkeit, den Tag tatsächlich zu beenden.

    „Wir brauchen nachts nicht noch mehr Leistung. Wir brauchen Bedingungen, unter denen
    der Organismus Leistung beenden darf“, sagt Traummann. „Guter Schlaf beginnt dort, wo
    der Tag eine Grenze bekommt.“

    Veranstaltungsdaten
    Titel: Sterne und Schlafen
    Datum: Mittwoch, 26. August 2026
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ort: Olbers-Planetarium Bremen, Hochschule Bremen
    Adresse: Werderstraße 73, 28199 Bremen
    Eintritt: 10 EUR Vollzahler 6,50 EUR Ermässigt
    Mitwirkende: Nils Traummann und Horst Schröter
    Plätze: 35
    Kartenverkauf über die Webseite https://planetarium-bremen.de/
    des Olbers-Planetarium Bremen und an der Abendkasse.

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    Nils Traummann
    Herr Nils Traummann
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    28201 Bremen
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    web ..: https://nils-traummann.de/
    email : kontakt@nils-traummann.de

    Über Nils Traummann
    Nils Traummann ist Schlafcoach, Lifestyle-Speaker und Content Creator mit Fokus auf
    Schlaf, Regeneration und moderne Arbeits- und Lebenswelten. In seinen Vorträgen,

    Coachings und digitalen Formaten verbindet er evidenzbasierte Erkenntnisse der Schlaf-
    forschung mit umsetzbaren Routinen für Menschen im Spannungsfeld von Leistungsdruck,

    Mediennutzung und Erholung.
    Mit seinem Content erreicht er eine wachsende Community, die Schlaf als strategische

    Ressource für Gesundheit, Performance und Lebensqualität versteht. Weitere Informatio-
    nen zu Angeboten, Vorträgen und aktuellen Formaten finden sich unter nils-traum-
    mann.de.

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    „Sterne und Schlaf“ – Nils Traummann verbindet Nachthimmel, Dunkelheit und Regeneration

    auf Presseverteiler publiziert am 20. Juli 2026 in der Rubrik Presse - News
    News wurde 39 x angesehen

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